Mit dem Auto durch das Urlaubsland fahren, immer der Nase nach, anhalten wo immer man möchte. Ein Roadtrip ist wohl der Inbegriff für Freiheit auf Reisen. Auch wir möchten nicht mehr auf die Unabhängigkeit verzichten, die so ein Mietwagen mit sich bringt. Mit diesen paar simplen Tipps gestalten wir uns unsere Roadtrips so praktisch und kompfortabel wie möglich.

„Folgende Tipps sind verstehen sich eigentlich von selbst, sind es aber dennoch Wert mal erwähnt zu werden“ – Captain Obvious

1. Eine Hand am Lenker, die andere an der Kamera

Selbstverständlich halten wir alle brav den Lenker mit beiden Händen fest, ABER die Kamera solltet ihr immer mit einer guten Objektivauswahl griffbereit aufbewahren. Beim fahren sieht man schnell die ein oder andere Landschaft, oder gar einen tierischen Freund den man schnell ablichten will. Nichts ist dann blöder als wenn man erstmal aussteigen und in den Kofferraum hechten muss um das Equipment zusammen zu sammeln. Noch dazu ist unser tierischer Freund dann schon über alle Berge verscheucht und euer Hintern musste die warme Sitzheizung umsonst verlassen.

2. Euer Kofferraum ist euer neuer Kühlschrank

Wie der Name schon sagt verbringt ihr auf dem Roadtrip die meiste Zeit eurer Reise auf der Straße. Um die Umkosten ein bisschen runter zu schrauben und damit ihr nicht darauf angewiesen seid euch in der Nähe von Zivilisation (igitt! – Stets zu vermeiden 😉 ) aufzuhalten, solltet ihr immer genug zu Essen dabei haben. Ne Packung Brot, Käse, ein Bisschen Obst und ein paar Müsliriegel und schon seid ihr allzeit-bereit für ein Picknick im oder ums Auto.

Parkt euer Restaurant immer vor der besten Aussicht 😉

3. Mülltüten ins Reisegepäck

Das führt uns gleich zum nächsten Travelhack. Packt immer ne Rolle Müllbeutel in euren Koffer, ihr werdet sie zu schätzen wissen. Als Abfallsack im Auto, für nasse Schuhe oder Klamotten, als Regenschutz für die Kamera… Die Mülltüten habt ihr vielleicht bisher nicht vermisst, aber wenn ihr sie mal dabei hattet könnt ihr nicht ohne. Trust us.

4. Wählt den Mietwagen nur so groß wie nötig

Auch wenn krasse Geländewagen auf den ersten Blick das coolere Auto für den Roadtrip sind, haben wir bisher immer wieder festgestellt: Dort wo sich das Fotografieren lohnt führen in der Regel nur kleine, schmale, enge oder gar keine Straßen hin. Deswegen wählt euer Auto nur so groß wie nötig. Je kleiner und windiger das Fahrzeug, desto besser kommt ihr überall hin, rein oder durch. Ihr solltet aber trotzdem genug Platz einplanen, damit ihr eure Koffer auch mal in Auto aufmachen könnt und noch Essen und griffbereite Kameraausrüstung im Auto unterbringt. Zu zweit, mit einigem Equipment, sind wir bisher mit einem Wagen der Kategorie Kompaktklasse optimal ausgekommen. (Hyundia i30, Renau Cliot, etc.)

Klassisches Beispiel für einen zu großen Mietwagen 😉

5. Keep your Stuff charged

In der Regel ist man bei so einem Roadtrip bis zur Schlafenszeit im Auto unterwegs. Da wir einiges an elektronischem Schnickschnack (Handys, Kamera, Drohne, Filmutensilien) mit uns rumschleppen ist es für uns immer wichtig, dass uns nicht der Saft ausgeht. Deshalb haben wir für die meisten Akkus Ladekabel im Auto. Unverzichtbar! Denkt dabei auch immer dran einen Adapter für den Zigarettenanzünder mitzubringen. Auch ein paar Powerbanks können nicht schaden.

6. Roadtripmusik am Start haben

Und all die Roadtrip-Momente, mit den fabelhaften Tipps die wir oben genannt haben, wären doch nicht ganz so magisch ohne die richtige Musik. Stellt euch also schon zuhause die ein oder andere Playlist auf Spotify zusammen um vor Ort gleich startklar zu sein. Für den Notfall solltet ihr, neben eurem AUX-Kabel,  auch immer einen FM-Transmitter (affiliate-link) im Gepäck haben. Denn nicht jeder Mietwagen hat einen AUX-Eingang und daran soll’s nun wirklich nicht scheitern. Hier könnt ihr bei unserer Irland-Playlist reinhören 🙂

Roadtripvibes in Island

7. Bring your own Navigationsystem

Haltet Abstand von teueren Navigationssystemen von Mietwagenanbietern. In der Regel löhnt man da für 10 Tage schon um die 70 Euro und das ist überhaupt nicht notwendig. Mit genug Datenvolumen könnt ihr euch ja, dank EU-Roaming, jetzt auch im Ausland im Internet durchgoogeln. Wir packen fürs Auto auch immer schon von Zuhause unsere Handyhalterung (affiliate-link) ein, um das Handy bequem ins Sichtfeld packen zu können.

Alternativ könnt ihr euch auch einmalig eine größere Karte für euer Navi runter Laden. Die Kosten in der Regel für ganze Teile von Europa nicht mal so viel wie das Ausleihen beim Mietwagenhändler und ihr könnt sie auch noch für die nächsten Urlaube nutzen.

8. Packt euch eine „Hotel-Tasche“

Bei einem längeren Roadtrip hat man in der Regel immer wieder andere Unterkünfte. Damit ihr nicht jedes mal den gesamten Koffer in die Unterkunft schleppen müsst, solltet ihr euch nach Bezug des Mietwagens die wichtigsten Sachen in eine „Hotel-Tasche“ packen. So könnt ihr die einfach jedes mal schnappen und ohne lästiges Koffergeschleppe in der Unterkunft einchecken. Simpel aber Praktisch.

Wichtig: das teure Equipment nie über Nacht im Auto lassen. Ab ins Hotel-täschla damit 🙂

9. Always Track your Trip

Auf einem Roadtrip könnt ihr ganz schöne Strecken zurück legen. Und eine der häufigsten Fragen die ihr danach hören werdet ist „Und wie weit seid ihr gekommen?“ oder „Wo wart ihr dann überall?“.

Nicht nur dafür, sondern auch fürs eigene Ego und Reisetagebuch is t es schön eine Kilometerzahl raushauen zu können. Deshalb checkt bei Übernahme vom Mietwagen immer den Kilometerstand, beziehungsweise startet einen neuen Trip. Wer das ganz noch visueller aufzeichnen und auch seine Strecke nachvollziehen möchte kann auch auf Apps wie Polarsteps zurück greifen.

 

 

 

 

10. Make it a double

Ein längerer Roadtrip ist zu zweit immer schöner. Sofern ihr Reisekompatibel seid 😉 Mit einem Beifahrer an der Seite habt ihr immer jemanden der die schönsten Fotolocations spotten kann und der Fahrer kann sich auf seinen Job konzentrieren. Außerdem genießt ihr  den Komfort eines Reiseführer-Vorlesers, DJ’s, Getränkereichers und Ersatzfahrers. Und neben dem wichtigen Punkt, dass ein Roadtrip zu zweit immer Spaß macht, müsst ihr euch mit den ein oder anderen Schwierigkeiten auf Reisen nicht alleine rumschlagen.

Wenn auch ihr den ein oder anderen Tipp für Roadtrips habt, lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen 🙂

 

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